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Lungen- und Atemwegserkrankungen

Die Lungen versorgen den Körper mit Sauerstoff. Dieser strömt über das Kanalsystem der Bronchien in die Lungenbläschen. Diese sind durch eine zarte Wand vom Blut getrennt, so dass der Sauerstoff leicht ins Blut gelangen kann. Atmet man ein, gelangt sauerstoffhaltige Luft in die Lungen. Atmet man aus, wird verbrauchte Luft mit Kohlendioxid als Abbauprodukt wieder abgegeben.

Die Lungen können aufgrund ihres sehr feinen Aufbaus durch Erkrankungen leicht angegriffen werden. Erkältungskrankheiten können beispielsweise eine Bronchitis auslösen, Umweltreizstoffe allergisches Asthma auslösen.

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Lungenembolie

Eine Lungenembolie entsteht häufig infolge einer tiefen Becken- oder Oberschenkelvenenthrombose. Ein sogenannter Embolus (Pfropfen) wandert dann über die untere Hohlvene, ein kräftiges venöses Blutgefäß der Brust- und Bauchhöhle, über das rechte Herz in die Lunge. Dort kommt es zu einer Verstopfung der Lungenarterie.


Lungenentzündung (Pneumonie)

Die Lungenentzündung ist die häufigste zum Tode führende Infektionskrankheit. Meistens kommt es zu einer bakteriellen, viralen oder pilzbedingten Entzündung des Lungengewebes.


Akute Bronchitis

Die akute Bronchitis tritt meistens im Rahmen eines banalen Infektes auf. Sie wird durch Feuchtigkeit, Kälte, Rauchen, Umweltgifte oder Smog begünstigt. Es kommt zu einer akuten Entzündung der Bronchialschleimhaut.


Banaler Infekt (Schnupfen, Erkältung)

Ein banaler Infekt, im Volksmund auch Schnupfen oder Erkältung genannt, gehört zu den infektbedingten Atemwegserkrankungen. Differentialdiagnostisch kann ein banaler Infekt auch auf einen beginnenden Keuchhusten, Masern, Scharlach, Diphtherie, Mandelentzündung oder eine beginnende Influenza hinweisen.


Akuter und chronischer Husten

Husten, der länger als drei bis vier Wochen auftritt oder mehr als vier Episoden im Jahr muss dringend abgeklärt werden. Man unterscheidet den akuten vom chronischen Husten, der länger als drei Monate andauert. Husten kommt bei Kindern und Jugendlichen am häufigsten bei obstruktiver Bronchitis, Asthma bronchiale und chronischer Rhinitis oder Sinusitis vor.


Chronisch-obstruktive Lungenkrankheit (COPD)

Die chronisch-obstruktive Lungenkrankheit (COPD), auch als Raucherlunge bekannt, ist eine Lungenerkrankung, bei der die Bronchien chronisch entzündet sind. Hauptsymptome sind Husten und Auswurf. Die Lungenfunktion verschlechtert sich im Laufe der Erkrankung zunehmend. Dies kann auch die allgemeine Leistungsfähigkeit stark einschränken.


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Dr. med. Karin Jatzkewitz |Internistin, Akupunkturärztin| Dr. med. Christian Wollek | Facharzt für Allgemeinmedizin | Projensdorfer Str. 202 | 24106 Kiel | Telefon 0431.337345 | Fax 0431.336808
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