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Akupressur

Wie bei der Akupunktur soll mit Akupressur der Energiestau gelöst werden, wenn der Fluss der Lebensenergie an irgendeiner Stelle blockiert ist. Statt mit Nadeln geschieht das durch Drücken und Massieren der Akupunkturpunkte mit den Fingerkuppen oder mit dem Fingernagel. Die Dauer variiert zwischen fünf Sekunden und zwei Minuten. Akupressur-Profis unterscheiden dabei verschiedene Techniken wie etwa "Schieben" oder "Punktieren". Auch die Intensität des Drucks variiert: Punkte im Bereich von Muskeln können kräftig massiert werden, im Gesicht oder auf Knochen wird eher vorsichtig behandelt. Ein kräftiger Druck wirkt dabei beruhigend, eine sanfte Stimulation hingegen anregend. Auch ein Klopfen, Reiben oder Kneten kann die energetische Disharmonie in den Meridianen beheben, was bei Klopfmassage, Klopfakupunktur oder Klopfakupressur ausgenutzt wird.

Bewährt hat sich die Akupressur vor allem bei leichten bis mittelschweren Zahn-, Kopf- oder Schulterschmerzen sowie Hexenschuss, aber auch bei psychosomatischen Problemen wie Unruhe oder Schlafstörungen. Auch in der Psychotherapie wird sie angewendet.

Die Akupressur wird auch als „kleine Schwester der Akupunktur“ bezeichnet. Sie ist wesentlich leichter zu erlernen als die Akupunktur und lässt sich ohne Hilfsmittel gefahrlos durchführen. In China wird sie seit Jahrtausenden zur Selbstbehandlung empfohlen. Eine genaue Kenntnis der Akupressurpunkte ist allerdings ratsam. Erfahrene Therapeuten führen vor einer Akupressur-Behandlung eine Diagnose nach Traditioneller Chinesischer Medizin durch.


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