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Zika-Virus-Infektion

Das Zika-Virus gehört wie das Gelbfieber- und Dengue-Fieber-Virus zur Gattung der Flavoviren. Die Übertragung auf den Menschen erfolgt vorwiegend über Stechmücken der Gattung Aedes.

Vorkommen

Zika-Viren kommen in allen tropisch-subtropischen Regionen vor, vor allem in Afrika, Südostasien und auf den Pazifischen Inseln. Ebenso sind sie auch in Mittel- und Südamerika zu finden. Vereinzelt traten Zika-Virus-Infektionen sogar in Südfrankreich auf.

Erkrankungsverlauf

Nach Angaben des Bundesministeriums für Gesundheit haben nur etwa ein Viertel der Infizierten typische Zika-Virus-Symptome. Der Verlauf der Erkrankung ist zumeist mild.

Erste Krankheitszeichen zeigen sich etwa 2 – 7 Tage nach der Infektion (Inkubationszeit) und sind denen anderer von Mücken übertragener Viruskrankheiten - insbesondere Dengue- oder Chikungunya-Fiebers – ähnlich:

  • leichtes Fieber („subfebrile“ Temperaturen um die 38 Grad Celsius)
  • knotig-fleckiger Hautausschlag (makulopapulöses Exanthem)
  • Gelenkschmerzen (Arthralgie)
  • gerötete Augen durch eine Bindehautentzündung (Konjunktivitis)

Komplikationen

Die Zika-Virus-Infektion machte 2015 weltweit Schlagzeilen, weil sie insbeondere in Brasilien bei Neugeborenen infizierter Mütter zu einem zu kleinen Kopf (Mikrozephalus) führte. Diese Fehlentwicklung geht mit Hirnschädigungen und schwerer geistiger Behinderung einher. Deshalb besteht in Risikogebieten eine Reisewarnung für schwangere Frauen.

Schutzmaßnahmen

Derzeit gibt es noch keine Impfung gegen das Zika-Virus. Für 2025 wird ein Impfstoff erwartet. So können sich Reisende nur mittels Mückennetz und mückenabweisender Sprays (z.B. Nobite) vor einer Zika-Virus-Infektion schützen.


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