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Dr. med. Karin Jatzkewitz
Internistin und Akupunkturärztin

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Hausärztliche und internistische Praxis
Dr. Karin Jatzkewitz

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Leukämie

Leukämie bedeutet weißes Blut, d.h. eine Leukämie führt oft zu einer Überschwemmung des Blutes mit einer erhöhten Anzahl von Leukozyten (weißen Blutkörperchen).

Eine Leukämie ist eine Krebserkrankung des blutbildenden Systems im Knochenmark. Es kommt zu einer systemischen, autonomen und ungesteuerten Entwicklung einer Leukozytenrasse (unreif und funktionsuntüchtig) im Knochenmark mit Ausschwemmung ins Blut. Dadurch kommt es zur Zurückdrängung der normalen Zellbildung im Knochenmark und zum entsprechenden Abfall der Erythrozyten und Thrombozyten.
Blutarmut (Anämie), Infektionen, innere oder äußere Blutungen können die Folge und zugleich oft das erste Anzeichen einer Leukämie sein.

Über das Blutgefäßsystem gelangen die Leukozytenmassen auch in andere Organe. Sie gelangen auf diesem Weg z.B. in die Milz, die Leber, die Lymphknoten und die Hirnhäute. Leukämien sind von Beginn an nicht auf eine bestimmte Stelle im Körper begrenzt, deshalb bezeichnet man sie auch als bösartige Systemerkrankungen. Leukämien sind nicht ansteckend und nicht durch Berührung oder Körperkontakt übertragbar.

Wie können Leukämien entstehen?

Die Ursachen der Entstehung einer Leukämie sind bisher nur zum Teil bekannt. Die Ursache für die Entstehung von Krebs an sich, liegt in einer Veränderung im Erbmaterial von Körperzellen, die zur Fehlsteuerung des Wachstums führt. Viele Faktoren, äußere und innere, müssen zusammenwirken, um eine Zelle in eine Krebszelle umzuwandeln.

Wissenschaftliche Untersuchungen belegen folgende Risikofaktoren:

  • Erbliche Veranlagung: Eine genetische Veranlagung kann vorliegen, wenn in einer Familie gehäuft Leukämien auftreten. Leukämien sind aber im eigentlichen Sinne nicht erblich.
  • Radioaktive Strahlen: Radioaktive Strahlen können das Auftreten besonders von akuten Leukämien fördern. Die energiereiche Strahlung verursacht dabei Schäden am Erbmaterial. Zellen, wie z.B. die blutbildenden Zellen des Knochenmarks, die sich häufig teilen, sind empfindlicher gegenüber Strahlenschäden.
  • Chemische Substanzen: Verschiedene chemische Substanzen, wie z.B. das Lösungsmittel Benzol und verwandte Stoffe, können die Entstehung einer Leukämie fördern. Aber auch manche Medikamente, die zur Behandlung von Krebserkrankungen notwendig sind, können langfristig die Entwicklung einer Leukämie als so genannter Zweitkrebserkrankung begünstigen. Nutzen und Risiko der eingesetzten Medikamente muß so sorgfältig gegeneinander abgewogen werden.
  • Bestimmte Viren bei einigen seltenen Leukämiearten: Bestimmte Viren können bei Katzen Hühnern, Mäusen und Affen Leukämien auslösen. Beim Menschen kommt dies bisher nur bei einer extrem seltenen Viruserkrankung vor.

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